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Mit dem FLYER E-Bike 8'000 km quer durch Südamerika: Das Abenteuer von Luca Zanetti.

Um ein Zeichen für einen nachhaltigen Umgang mit Ressourcen zu setzen, fuhr der Schweizer Fotograf Luca Zanetti mit dem FLYER E-Bike quer durch Südamerika. Während sieben Monaten haben wir über ihn berichtet. Jetzt ist Luca Zanetti wieder zurück in der Schweiz – mit vielen Erlebnissen und Erinnerungen im Gepäck.

Luca, nach einer solch langen Reise mit tausenden von Inspirationen: Wie geht es dir heute?

Mir geht es gut. Ich hatte während der Reise immer wieder Magenprobleme wegen dem zum Teil unreinen Essen. Aber das ist jetzt vorbei. Ich erinnere mich an viele schöne Momente.

Was war das eindrücklichste Erlebnis während deiner Tour durch Südamerika?

Wir waren unterwegs und hatten kein Essen mehr. Leider reichten auch die Batterien nicht mehr bis zum nächsten Dorf. Wir hatten ein extrem ungutes Gefühl und Angst, mit leeren Mägen ins Zelt zu gehen und ohne Motor weiterfahren müssen. Wie aus dem Nichts haben wir dann einen riesigen Camper gesehen, der einer französischen Familie gehörte. Die Familie lud uns spontan zu einem sehr reichhaltigen und fröhlichen Essen ein und unsere Akkus konnten wir auch wieder laden. Das war ein sehr schönes Happy End.

Eine andere Geschichte: Ich habe unterwegs einen Peruaner getroffen, dessen Motorrad nicht mehr funktionierte. Ich wollte ihm helfen, er hat jedoch nur Quechua (einheimische Sprache) gesprochen. Da ich ein wenig Ahnung vom Reparieren habe, wollte ich ihm erklären, wie man das Motorrad reparieren kann. Plötzlich kam ein LKW Chauffeur vorbei, der die einheimische Sprache beherrschte und dem ich in Spanisch erklärte, was mit dem Motorrad nicht in Ordnung war. Wir schafften es trotz Sprachbarrieren das Motorrad zu reparieren. Der Motorradfahrer war überglücklich und hat mich herzlich umarmt.

Insgesamt war es jedoch eine sehr anstrengende Reise. Mit dem FLYER E-Bike war es aber perfekt. Ich konnte anhalten, mit den Leuten sprechen und schöne Orte fotografieren.

Was würdest du bei einem allfälligen nächsten Mal anders machen?

Ich würde versuchen, mit viel weniger Gewicht zu reisen. Zudem wäre es leichter gewesen, die gleiche Reise mit 500 Watt, anstatt 400 Watt Akkus zu unternehmen. Auch die ganze Kochausrüstung, die wir dabei hatten, würde ich beim nächsten Mal nicht mehr mitnehmen. Wir haben nur wenig selber gekocht.

Was ich super fand war, dass ich viele verschiedene Begleiter auf meiner Reise kennenlernen durfte. Mit der Zeit hat sich eine gewisse Routine eingestellt und durch ihre Augen habe ich meine Umgebung wieder schätzen gelernt – immer mit einem frischen Blick auf die Dinge.

Wie zufrieden warst du mit der FLYER TS-Serie, die dich tagtäglich begleitet hat?

Von einer Skala von 1 bis 10 verleihe ich der TS-Serie eine 9. Das Hinterrad ging mal kaputt aufgrund des hohen Gewichts. Erstaunlich toll ist die Funktionstüchtigkeit der Elektronik und der Motor ist ebenfalls ausgezeichnet. Der Tageskilometer-Durchschnitt ist wahnsinnig mit diesem E-Bike: Man schafft ein Drittel bis zu einer Hälfte mehr an Weg mit diesem E-Bike - verglichen mit einem herkömmlichen Velo.

Wirst du künftig im Alltag auch ein FLYER E-Bike fahren?

Grundsätzlich extrem gerne. Jedoch ist es zurzeit ein wenig zu teuer für mich. In der Stadt wäre das E-Bike wirklich grossartig zu fahren. Es ist weitaus effizienter als das Auto oder der ÖV in Zürich.

Planst du schon das nächste E-Bike-Abenteuer, Luca?

Die Kombination von Surfen und E-Biken wäre grossartig, beispielsweise in Kalifornien oder Australien. Das kommt bestimmt!


Zanettis Dokumentation

Luca Zanetti berichtete auch auf seinem Blog und auf Instagram über seine spannende und abenteuerliche Reise.