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Abenteuer Herzroute: Mit dem FLYER E-Bike von Lausanne nach Laupen.

Herzroute Lausanne - Romont
Herzroute Romont - Laupen

Als Projektleiterin im FLYER Erlebnis Team organisiert und koordiniert Gina täglich Angebote und E-Bike Ausflüge für Gäste im und um das FLYER Werk in Huttwil. In ihren Frühlingsferien hat sie sich selbst auf ein E-Bike Abenteuer gewagt – mit ihrem FLYER von Lausanne bis Huttwil.

Ein Abenteuer, das Gina mit ihrer besten Freundin Janine und ihrer Mutter Beatrice geplant und gewagt hat. «Es war im Vorfeld der Reise einiges an Vorbereitung nötig», erzählt Gina. «Die Routen- und Etappenplanung war relativ einfach, sind wir doch mehrheitlich der Herzroute gefolgt. Meine Mutter und ich haben jeweils ein eigenes E-Bike, meine Freundin Janine hat in unserer Mietstation in Huttwil einen FLYER für eine Woche gemietet.»

Auch das Packen war nicht ganz einfach – Radtaschen, Fahrradkorb, Rucksack oder alles zusammen? Gina, Beatrice und Janine haben sich schliesslich für eine Kombination entschieden und sind Mitte Mai an einem kühlen Sonntagmorgen mit dem Zug nach Lausanne aufgebrochen. Ihre E-Bikes hatten sie zwei Tage im Voraus am SBB Schalter aufgegeben und nach Ankunft in Lausanne am Bahnhof abgeholt.

Tag 1: Vom sonnigen Lausanne in die Ritterstadt Romont.

50 Kilometer und 880 Höhenmeter gilt es nach der Ankunft in Lausanne mit dem E-Bike bis nach Romont zu überwinden. Entlang des Genfersees führt die Route durch Rebberge, die Aussicht über die Weinterrassen von Lavaux – ein UNESCO Weltkulturerbe – das umliegende Genferseegebiet bis in die Hochalpen sind atemberaubend. Mit etwas Wetterglück lässt man den Blick vom Mont Blanc bis zum Jet d’eau in Genf schweifen. Die Route zweigt schliesslich ab Richtung Broye, über ruhige Strassen und weite Wälder geht es weiter nach Oron, über das romantische Städtchen Rue, dessen Grösse jene eines Veloparkplatzes kaum übersteigt und sich deshalb «kleinste Stadt Europas» nennt.

«Kurz vor Romont vor einem steilen Anstieg waren unsere Akkus leer», berichtet Gina. «Da wir mit unseren eigenen E-Bikes unterwegs waren, konnten wir an den Wechselstationen der Herzroute unsere Akkus nicht tauschen», erklärt Gina, «wir hatten allerdings je einen Ersatzakku dabei und waren also gut gerüstet». Ihre Unterkunft für die erste Nacht hatte Gina bereits im Vorfeld über airbnb.com gebucht. Erschöpft, aber erfreut die erste Etappe geschafft zu haben, erreichten die drei E-Bikerinnen gegen Abend die ehemalige Ritterstadt Romont.

Tag 2: Von Romont durch historische Kleinstädte nach Laupen.

Die Fahrt an Tag 2 leitet Gina, Janine und Beatrice durch wunderschöne Rapsfelder, ein Blick in den Rückspiegel lohnt sich, Romont präsentiert sich imposanter als auf jeder Postkarte. Richtung Murten kreuzt die Herzroute Avenches, einst stolze römische Stadt mit über 20'000 Einwohnern und Hauptstadt Helvetiens. «Unterwegs suchten wir vergeblich nach einem traditionellen Fischrestaurant. Schliesslich landeten wir beim Türken, der zu unserer Freude aber frische Fischknusperli servierte», erzählt Gina lachend.

Wer länger mit dem E-Bike unterwegs ist, muss auch mal improvisieren können. So laden Gina und ihre Mitfahrerinnen ihre Akkus sicherheitshalber im Lebensmittelgeschäft und erledigen unterdessen ihren Einkauf. Nach 63 Kilometern, 650 Höhenmetern und viel Gegenwind ist auch die zweite Etappe gemeistert, die ausgesuchte Unterkunft – gast&hof Bärfischenhaus in Rosshäusern – heisst die erschöpften E-Bikerinnen mit einem Apéro willkommen.

Für viel Erholung bleibt nicht allzu viel Zeit, bereits am nächsten Tag schwingen sich Gina, Janine und Beatrice wieder in die Sättel und machen sich auf Richtung Thun. Bis zum Endziel Huttwil gibt es schliesslich noch vier Etappen zu bewältigen.