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Rheintour: Von der Quelle bis zur Mündung.

Unglaubliche 1'280 km haben Hans Matter (72, Bankkaufmann und Regierungsrat) und Ivan Krummenacher (22, Bankkaufmann) auf ihrer Rheintour von der Quelle bis zur Mündung auf FLYER E-Bikes zurückgelegt.

FLYER E-Bike Erlebnisgeschichte von Hans Matter

Mein Enkel Ivan und ich sind schon seit Jahren begeisterte Mountainbiker. Vor vier Jahren haben wir die Strecke von Alpnach in der Schweiz nach Voerendaal in Holland mit dem Mountainbike und mit einem Begleitfahrzeug gemeistert. Unser neues Rheintour-Projekt wollten wir nun ohne Begleitfahrzeug als unvergessliche Erlebnistour innert 12 bis 15 Tagen bewältigen. Mit dem gesamten Gepäck wäre es ohne Begleitfahrzeug und nur mit Muskelkraft nicht eine Erlebnistour, sondern eine Tortur geworden. Daher haben wir uns für ein E-Bike der Qualitätsmarke FLYER entschieden. 

Am 4. September 2015 brachen wir 9.30 Uhr auf dem Oberalp, 2'000 Meter über Meer, zu unserer ersten Etappe nach Buchs auf. Es war bei fünf Grad Celsius stark bewölkt und windig, aber zum Glück trocken. Bei einer anfänglich zögerlichen Talfahrt lernten wir das Verhalten der beiden FLYER E-Bikes und des Anhängers kennen, welcher mit 32 kg Gepäck ein stattliches Gewicht auf die Waage brachte. Obwohl das Zugfahrzeug nicht mit Scheibenbremsen ausgerüstet war, konnte man das Gefährt sehr gut kontrollieren. Die FLYER E-Bikes vollbrachten eine beeindruckende Leistung von mehr als 135 km und über 500 Höhenmeter.   Die zweite und dritte Etappe führte uns vom 5. bis 6. September über Steckborn nach Bad Säckingen. Wir machten einen kurzen Halt beim imposanten Rheinfall. Unsere FLYER E-Bikes überzeugten auch im hügeligen deutschen Grenzgebiet und wir bewältigten dabei über 300 Höhenmeter.

Am Abend standen wir dann trotz einer Vorreservation vor geschlossenen Hoteltüren, da das Hotel Betriebsferien hatte. Was wir lernten daraus? Ab sofort wurde nicht mehr vorreserviert! Auf der vierten Etappe am 7. September gelangten wir über Basel nach Breisach. Die Umstellung vom perfekt ausgeschilderten Schweizer Radwegnetz ins weniger beschilderte deutsche Radwegnetz ist uns nicht wirklich gelungen und wir strampelten einige Zusatzkilometer. Rechtsrheinisch wechselt der Ausbaustandard laufend von sehr gut bis schlecht. Für die FLYER E-Bikes war dies kein Problem, lediglich die Kette mussten wir reinigen. Jedoch wurden wir aufgrund der unebenen Strassenverhältnisse ordentlich durchgeschüttelt. 

Nach der vierten Etappe mussten wir unsere Tour tragischer Weise für zwei Tage vom 8. bis 9. September 2015 unterbrechen und in die Schweiz für das Begräbnis meines Bruders zurückkehren. Die fünfte Etappe von Breisach bis Lichtenau am 10. September und sechste Etappe von Lichtenau bis Germersheim am 11. September verliefen ohne nennenswerte Probleme. Ausser, dass wir drei Umwege aufgrund unklarer Signalisationen machen mussten. Nach der siebten Etappe von Germersheim nach Bockenheim am 12. September machten sich erste Verschleisserscheinungen bemerkbar. Nicht an den FLYER E-Bikes, sondern an uns selber! Die Achillessehne und die beiden Knie verlangten nach Spezialversorgung. Tapen war angesagt - und wirkte Wunder! 

Die Etappen Nummer acht und neun führten uns vom 13. bis 14. September über Bingen und Koblenz nach Remagen. So waren wir nur wenige Kilometer vor einer Ansammlung von Grossstädten entfernt. Nach der schlechten Erfahrung mit der Durchfahrt der Stadt Koblenz, wobei wir aufgrund eines total zu gewucherten Strassenschildes beinahe auf der Stadtautobahn gestrandet waren, hatten wir ein ungutes Gefühl für weitere Stadtdurchquerungen. Entgegen unseren Befürchtungen haben wir die Durchfahrten in Bonn, Köln, Leverkusen und Krefeld zügig gemeistert. Lediglich die Stadt Neuss hat unser Nervenkostüm nochmals etwas auf die Probe gestellt. 

Die zehnte Etappe von Remagen nach Moers am 15. September verlief ohne grosse Zwischenfälle. Bei der elften Etappe am 16. September von Moers nach Nijmegen war das Wetter sehr beständig. Es regnete vom Start bis ins Ziel. Hingegen hatten wir bei der Zimmersuche schnell Erfolg. Sogar die FLYER E-Bikes konnten wir im Trockenen in einer Garage abstellen. Das Wetter verschlechterte sich zusehends. Trotzdem haben wir die zwölfte und letzte Etappe von Nijmegen nach Moerdijk am 17. September planmässig in Angriff genommen. Auf dem Damm mit schlangenartiger Linienführung haben wir uns durch strömenden Regen und orkanartigen Gegenwind regelrecht nach Moerdijk durchgekämpft, zuverlässig unterstützt durch die FLYER E-Bikes. 

Die gesamten 1'280 Kilometer (inkl. aller Umwege) haben wir ohne Pech und Pannen in insgesamt zwölf Etappen geschafft. Dies haben wir nicht zuletzt den in jeder Hinsicht zuverlässigen und überzeugenden FLYER E-Bikes geschafft. Wir möchten uns selbst im Nachhinein nicht vorstellen müssen, wenn wir irgendwo, vielleicht in strömendem Regen, stehen geblieben wären! Die FLYER E-Bikes haben damit zu einer für uns unvergesslichen Tour beigetragen.

Hans Matter, 9. Oktober 2015