25 Jahre FLYER: Vertriebsaufbau mit Herzblut

Gianni Mazzeo, Vertriebschef der ersten Stunde, bringt den FLYER in den Fachhandel.

«FLYER steht für Fliegen und auf dem E-Bike fühlt sich jeder sofort 20 Jahre jünger», sagt Gianni Mazzeo mit einem Schmunzeln. Der quirlige Italiener gehört zum Unternehmer-Trio, das Anfang der 2000er Jahre mit der C-Serie die Erfolgsgeschichte des Elektrobikes aus dem Schweizer Emmental so richtig ins Rollen bringt.

Dabei sind es weder die Begeisterung für das Fahrradfahren noch die Faszination für die neue Technologie, die Mazzeo dazu bringen, bei FLYER einzusteigen. «Ich konnte zuerst mit den Elektrobikes einfach gar nichts anfangen», sagt Mazzeo, «aber ich war ohne Job und so stieg ich in die Firma ein, die einen guten Verkäufer suchte.»

FLYER steht für Fliegen und auf dem E-Bike fühlt sich jeder sofort 20 Jahre jünger.
Gianni Mazzeo

Mazzeos Aufgabe: Fachhändler in der Schweiz und vor allem auch auf dem grossen Markt in Deutschland gewinnen. Als er 2001 bei FLYER einsteigt, gibt es nur eine Handvoll Fahrradfachhändler, die in Deutschland FLYER verkaufen. E-Bikes sind in Europa weitgehend unbekannt und es kostet viel Überzeugungskraft, die FLYER E-Bikes in die Fahrradläden zu bringen.

Von der Technik habe er keine Ahnung gehabt, erzählt Mazzeo, aber jeder Fachhändler habe sofort erkannt, dass der FLYER ein Premiumprodukt ist und das wichtigste Verkaufsargument sei ohnehin eine Probefahrt gewesen.

 

Woche für Woche ist die FLYER Crew deshalb auch auf Messen und Events unterwegs, um potenzielle Kunden für die FLYER Elektrobikes zu begeistern. Und die C-Serie mit dem komfortablen tiefen Einstieg und dem reichweitenstarken Akku kommt an. Der FLYER bringt seinen Nutzern ein grosses Stück Lebensqualität zurück und die Schweizer Qualität überzeugt. Immer mehr Fachhändler erkennen den Wert der neuen Elektrobikes, das Vertriebsnetz und der Absatz wachsen von Jahr zu Jahr. In der Schweiz wird FLYER zum Synonym für das E-Bike.

2011 zieht sich Mazzeo aus dem operativen Geschäft des Unternehmens zurück. Mehr als 10 Jahre hat er fast alles Private zurückgestellt – angetrieben von der Aufbruchstimmung in der Firma und beflügelt von den Feedbacks der zufriedenen FLYER Kunden. «Bei FLYER waren wir wie eine grosse Familie», sagt Mazzeo, «unsere Mitarbeitenden und die FLYER Fachhändler waren alle mit viel Herzblut dabei.»

Eine eingerahmte FLYER Aktie hat Mazzeo heute noch zuhause, sie erinnert ihn an die besondere und erfolgreiche Zeit bei FLYER.

von Anja Knaus
25. Mai 2020